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21 Suchergebnisse für „Bewerbung“

Die ehrliche Bewerbung

Seien wir ehrlich: Der ganze Bewerbungszirkus ist wahnsinnig ineffektiv, oft frustrierend für beide Seiten und – was noch schlimmer ist – extremer Psychostress für die Bewerber*innen. Vor einiger Zeit führte ich mit Ardalan Ibrahim ein Interview darüber, wie es anders gehen kann.

Er ist nämlich seit vielen Jahren Bewerbungscoach in München und hat mir von seinen Erfahrungen aus der Praxis erzählt. Es war ein ganz erstaunliches Gespräch: Unter anderem schlug Ardalan vor, dass Bewerber*innen doch einfach in ihre Bewerbungen reinschreiben könnten, was genau sie suchen. Und Unternehmen in ihre Anzeigen genauso.

Aber es kam noch verrückter: Nach dem Interview teilte mir Ardalan mit, ich könne damit machen, was ich wolle.

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ABC des Missmanagements: B wie Bewerbung (Teil 2)

ABC Bewerbung
In Teil 1 dieses Beitrags hatte ich mich ja schon über Stellenanzeigen ausgelassen – mindestens genauso crazy sind allerdings Vorstellungsgespräche. Hat der Bewerber* ein solches ergattert, herrscht erst mal allgemeine Verunsicherung. Klar, man ist aufgeregt. Aber was noch schlimmer ist: Jede Menge selbsternannter Bewerbungstrainer und -experten drücken einem ihre nutzlosen Tipps auf, die meistens nur zu einem Resultat führen: dass der Bewerber vorgibt, ganz anders zu sein, als er eigentlich ist.

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Bewerbungstipps 4 u 4 free

Also, liebe Leserinnen und Leser, Ihr könnt Euch einen Haufen Ärger ersparen, indem Ihr Euch vor der Einstellung genau anguckt, ob Ihr in das Unternehmen reinpasst. (Eigentlich sollte das Unternehmen natürlich auch darauf achten bzw. eine klare Vorstellung davon haben, was für Bewerber es anziehen möchte – aber lassen wir das.) Also, Augen auf bei der Jobwahl! Check the Unternehmenskultur first! 😉

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Interview über Amazon: „Der Hass auf unseren Arbeitgeber hat uns vereint“

Als ich auf die harmlose Frage „Und was machst du so?“ zu hören bekam „Ich arbeite bei Amazon im Alexa-Team“, war mir klar, dass ich diese Person, nennen wir sie X., um ein Interview bitten musste. Das dauerte etwas, denn X. wollte erst mal kündigen. 🙂 Nach dem ausführlichen Interview hatte ich ein komisches Gefühl. Irgendwie war es seltsam blutleer geblieben – genau wie der Job.

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Traumjob mit Nebenwirkungen

Gestern habe ich eine Anzeige für meinen Traumjob entdeckt. Also das, was ich früher als Traumjob angesehen hätte, wofür ich eigentlich ausgebildet bin und was der nächste logische Karriereschritt für mich gewesen wäre: bei einer internationalen NGO. Reflexartig fand ich das interessant. Alles, was in der Anzeige gefordert wird, traue ich mir fachlich zu. Es ist ein sinnvoller, respektabler Weltverbesserungsjob und bestimmt ordentlich bezahlt. Also, raus mit der Bewerbung, was kostet die Welt?! Scherz, natürlich habe ich keine Bewerbung hingeschickt. 

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Bitte nicht die Daumen drücken

Als freie Autorin bewirbt man sich ja nicht. Man wird gefunden – oder, in meinem Fall selten genug, schickt man selbst mal was irgendwohin: „Hey, ich hätte Bock, für Euch zu schreiben. Wie sieht’s denn aus?“ Das kostet mich schon Überwindung, aber vor kurzem hab ich’s getan. Natürlich musste ich das aufregende Ereignis gleich mit meiner Twitter-Gemeinde teilen. Oft schreiben Leute bei Twitter dann dazu: „Drückt mir bitte alle die Daumen.“ Hab ich aber nicht.

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Interview mit Dálcia Jochem: „Ich glaube an mich“

Manchmal quatsche ich mit jemandem und plötzlich habe ich das Gefühl, ich muss mitschreiben: Hier wird gerade etwas Wichtiges gesagt. So ging es mir mit Dálcia Jochem. Wir kennen uns vom Augenhöhe Camp in Hamburg. Dálcia ist auch Büronymus-Leserin und eigentlich wollten wir nur mal…

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Interview mit Chris Pyak: „Fast alle Personaler sind unfähig“

Büronymus: Chris, mit deiner Beratungsfirma Immigrant Spirit unterstützt du Expats dabei, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen. Warum hast du das zu deinem Thema gemacht?

Chris Pyak: Ich hab ein Herz für den Underdog, vielleicht, weil ich selbst aus einer Familie mit fünf Kindern komme und mich da immer durchsetzen musste. Aber auch, weil ich selbst gemerkt habe, wie unglaublich schwer es ist, sich im Ausland etwas aufzubauen. Ich habe ganz lange im Ausland gelebt, vor allem in Estland. Du kannst die Sprache nicht, hast keine Kontakte, kannst nur durch Leistung überzeugen. Das ist hart. Wenn es erst mal nicht klappt, fragt man sich: Liegt es an mir?

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